Der Fertigteich

Eine relativ leichte Angelegenheit, solch einen Teich in seinem Garten zu errichten. Mithilfe eines Fertigbeckens aus Kunststoff eine problemlose Angelegenheit. Die kleinen bis mittleren Modelle flowers-892086_640werden fast ausschließlich aus dem Material Polyäthylen gefertigt. Dieses Material ist besonders langlebig, verrottet nicht und hält jeder Witterung stand. Selbst Wurzelwerk kann so einem Becken nichts anhaben.

Aus diesem Grund geben die Hersteller auch eine Vollgarantie von 15 Jahren. Ist der Teich in den Boden gesetzt und bepflanzt, dann wirkt er wie ein natürliches Gewässer. Die Form der Becken ist so gestaltet, dass es einem Profil mit Tief- und Flachwasserzonen entspricht. Der äußere Rand ist so konstruiert, dass man in diesem Bereich ohne Weiteres Wasserpflanzen anbringen kann. Die Vorrichtung der Flachwasserzone dient vor allem dem Schutz von Igeln, damit sie sich, wenn ins Wasser gefallen, leicht befreien können.

Die Bauanleitung

Bevor mit den eigentlichen Arbeiten begonnen wird, muss die Position des Beckens festgelegt werden. Dabei ist es vorteilhaft, die Umrisse des Beckens mittels Holzpfähle zu ermitteln.
Beim Ausheben der Teichmulde sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Abstufungen des Teichbeckens bestmöglich im Boden nachgebildet werden.
Beim Aushub 10 cm Sandschicht in die Aushebung geben, diese bereits vorab berücksichtigen. Da es leicht möglich ist, dass das Erdreich noch nachgibt, empfiehlt es sich den Boden mit einem Stampfer zu bearbeiten.

Wenn das Teichbecken die richtige Position gebracht wurde, dann das Becken zu etwa einem Viertel mit Wasser befüllen. Anschließend rund um das Becken die vorhandenen Hohlräume mit Kies füllen, am besten bis zur Höhe des Wasserstandes. Diesen Vorgang mehrmals wiederholen, bis zur Höhe an Rand des Beckens, dabei den Kies immer wieder feststampfen. Ist dieser Punkt erreicht, dann liegt genügend Stabilität vor. Ist das erledigt, dann nur noch die verbleibende Randwulst mit Steinen abdecken, das dient der optischen Schönheit.

Die Gestaltung des Ufers

Dabei haben sich Bruchsteine als sehr wertvoll erwiesen. Sie sehen optisch nicht nur gut aus, sondern sind auch nicht allzu teuer und lassen sich mühelos verarbeiten. Zudem wirken solche Bruchsteine nicht nur dekorativ, sondern eignen sich vorzüglich für eine begehbare Umrandung des Teiches. Damit man die Sumpfzone des Teiches nicht zu sehen bekommt, wird diese Zone zusätzlich noch mit kleineren Steinen ausgekleidet.

Hinter dem Teich empfiehlt sich eine Anpflanzung von Hecken oder Sträuchern, auch Schilf passt gut zu einem Teich. Zwischen den Steinen in der Flachwasserzone verbleiben zahlreiche Lücken, auch sie sollten mit Kies ausgefüllt werden. Sind die Arbeiten im und um den Teich erledigt, sollte man alles Weitere der Natur überlassen. Bereits nach einem Jahr hat sich die Vegetation in und um den Teich prächtig entwickelt.

Wer einen Fertigteich größeren Ausmaßes errichten möchte, bei dem kommen Modelle mit glasfaserverstärktem Kunststoff zum Einsatz. Sowohl Becken aus Polyäthylen als auch aus glasverstärktem Kunststoff sind äußerst robust und überaus langlebig. Bezüglich der Anpflanzung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, je verwachsener umso besser.

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